Kambodscha * Sihanoukville * Otresbeach * 28.10.2019

Mit dem Motorbike und lässigem Hello- Kitty – Helm sind wir zum Otresbeach geholpert. Besonders schön und interessant sind hier im Land die Kühe…irgendwie kantiger als bei uns. Außerdem gar nicht eingezäunt, deswegen hatten wir gestern Besuch von einem Stier im Restaurant. 😅

Jungstier
Kuhweide 🙈
Restaurant-Hund
Otres-Strand
Sibylle mit Kinderhelm 🙃

Kambodscha *Sihanoukville *27.10.2019

Nachdem der heutige Tag mit Regen begann, beschlossen wir, erst morgen zum Strand zu fahren und heute zu Fuß in die Stadt zu laufen. Das hat sich allerdings als eher schlechte Idee erwiesen, da wir anschließend von oben bis unten mit Schlamm bespritzt waren. Außerdem kam bei Tageslicht die komplette „Schönheit“ der so krass im Umbau befindlichen Stadt so richtig zum Vorschein 🙈

Die Investoren sind wohl pleite gegangen
Auf dem Weg in die Stadt wohnt die arme Bevölkerung
Gummistiefel wären praktisch gewesen
Zurück haben wir dann doch ein Tuktuk genommen 😅
Die Schöne und der Dreck
Rainy afternoon ☔

Kambodscha * Sinahoukville * 26.10.2019

Der Plan war, dass wir fünf Tage am weißen Strand liegen und zwischendrin zum Schnorcheln im glasklaren Wasser gehen und mit der neuen Kamera all die hübschen Fische einfangen. Es kam anders…

Wir haben uns extra eine Unterkunft etwas außerhalb der Stadt genommen, da wir schon wussten, dass Sinahoukville nicht so schön ist. Erstaunt waren wir doch, dass die ganze Stadt eine Baustelle ist, aus der zwischendrin schon einige fertige prunkvolle Casinos ragen (Es wird wohl eine Art Las Vegas hier). Die Straßen haben extrem große und tiefe Schlaglöcher von all den LKWs und Baggern. Wir hatten auf der Fahrt zu unserer Unterkunft viel zu gucken und zu staunen. Und tatsächlich wurde es glücklicherweise die letzten 300 Meter vor unserer Unterkunft recht hübsch.

Die Erleichterung hielt nur kurz, als Gerhard, unser Vermieter (ein Deutscher Auswanderer), uns beim Begrüßungsdrink erklärte, dass wir auf keinen Fall im Meer hier schwimmen sollten, weil all das Abwasser der ganzen Stadt ungefiltert über den Fluss direkt hinter dem Haus hier ins Meer fließt. Und schon erklärte sich der unangenehme Geruch, der sich nun hartnäckig in unseren Nasen festsetzte. Aber: es soll einen schönen Strandabschnitt geben 5 km entfernt. Dort werden wir morgen hinfahren.

Als Gerhard mit seiner Frau Kerstin dieses Grundstück hier 2015 gepachtet hat, war hier Natur pur… ein Paradies. Und die Bungalow- Anlage, die sie hier erbaut haben ist wirklich unglaublich schön. Dass Chinesische Investoren jetzt die ganze Stadt quasi abreißen, um daraus eine Spielstadt zu machen, war nicht absehbar. Und die noch nicht vorhandene Kläranlage vor Ort tut sein Übriges, so dass Gerhards und Kerstins Zukunft hier ins Wackeln gerät.

Heute haben wir erstmal auf unserer Terrasse gemütlich gelesen.

Glücks-Gecko / Tokeh an der Hausmauer
Schöner Sonnenuntergang an der Kloake 🙈… lecker Fisch für das Restaurant 🐠

Kambodscha * Phnom Phen * 24.10.2019

Den heutigen Tag haben wir damit verbracht, uns der jüngeren Geschichte Kambodschas zu widmen. Mir war das alles nicht so bewusst. 1975 bis 1979 wurde Kambodscha von den Roten Khmer totalitär regiert. Unter ihrer Herrschaft sind 1,7 bis 2 Millionen Menschen gestorben…Gebildete (es reichte, lesen zu können,  eine Fremdsprache zu beherrschen oder nur eine Brille zu tragen), Religiöse, Lehrer, Rechtsanwälte, Mediziner, Künstler und alle, die gegen das Regime waren wurden eingesperrt, gefoltert und getötet. Es wurde ein kommunistisches Bauern-und Arbeitervolk angestrebt.

Wir waren heute im Genozid-Museum, dem ehemaligen Foltergefängnis und bei den sogenannten Killing-Fields (Massengräber). Es ging uns alles sehr nah. Die Brutalität und Menschenunwürdigkeit, mit der vorgegangen wurde ist wirklich sehr erschreckend. Und es liegt noch gar nicht so lange zurück.

Nach dem heutigen Tag hat sich mein Blick auf Phnom Penh und die Menschen hier verändert…da viele diese Zeit ja bewusst miterlebt haben.

Kambodscha * Phnom Phen * 23.10.2019

Nach einer langen, anstrengenden Anreise haben wir erstmal 12 Stunden geschlafen. Wir haben ein wunderbares Zimmer mit Balkon und fabelhaften Blick über unser Viertel in Phnom Penh.

Sonnenuntergang gestern beim Ankommen

Heute haben wir uns durch das Getümmel der lebhaften Stadt geschlagen und zu Fuß unser Viertel erkundet. Phnom Penh hat wirklich ein faszinierendes Flair.

Interessante Stromleitungen verzieren die Straßen
Baum voller Fledermäuse
Baumarkt