Nachtrag zu gestern: eine unglaublich spirituelle Herberge in Güemes

Sehr inspirierend war der gestrige Abend in der Herberge in Güemes mit dem Herbergsvater Ernesto…. ein 84 jähriger Priester. Nach dem gemeinsamen Abendessen mit 56 anderen Pilgern erzählte er uns über die Wandbemalung der Kapelle. Dies möchte ich hier festhalten. Es geht um den Camino…. einerseits um den Camino nach Santiago aber eben auch um den Camino des Lebens:

Hier sieht man die Pilger, die noch gefangen sind und wie Marionetten agieren…. gesteuert vom Geld, von Politik… und auch von den Religionen…prinzipiell von den Erwartungen der Gesellschaft.

Hier wird der Aufbruch zu seinem eigenen Weg dargestellt. Die Hände zeigen die Bereitschaft zu geben und auch zu empfangen, die Füße das vorangehen, die einen in Sandalen, die anderen barfuß… je nachdem, was jeder für Voraussetzungen mitbringt und die Augen symbolisieren, dass man wachsam gehen soll.

Hier sieht man die Pilger, wie sie ihren eigenen Weg suchen. Ein jeder zeigt in eine andere Richtung.

Wer nur nach den Pfeilen sucht und möglichst schnell vorankommen und ins Ziel kommen möchte (wie links hinten im Bild) wird nicht wirklich ankommen. Anderen zu helfen, füreinander da sein und auch den Weg als Hilfestellung zu erkennen bringt wirklich voran.

Letztendlich zu teilen, was da ist… auch zu empfangen oder auszuteilen und miteinander genießen…. that’s it 👌🏻

Und siehe da… es wird dir gut gehen ☀️

Hier ist Pater Ernesto

2 Kommentare zu „Nachtrag zu gestern: eine unglaublich spirituelle Herberge in Güemes

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